Beschluss: zurückgestellt

Antragstext:

 

Der Magistrat wird beauftragt, einen Friedberg-Pass einzuführen.

 

Dieser ermöglicht folgenden Personenkreisen mit Erstwohnsitz in Friedberg eine Ermäßigung um mindestens 50% in den Bereichen Stadtbus, Kultur, Sport, Bildung und Freizeit:

 

1)      Inhaberinnen und Inhaber der Ehrenamtscard

2)      Personen mit geringen Einkommen:

 

a)       Empfangenden von Arbeitslosengeld II

b)      Personen, die Sozialhilfe oder Grundsicherung empfangen

c)       Personen, die Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz empfangen

d)      Personen, die Anrecht auf einen Wohnberechtigungsschein haben

e)      Personen, die einen Ausweis der Friedberger Tafel haben

f)        Personen in Haushalten, deren Haushaltsnettoeinkommen unterhalb von 60% des Medianeinkommens für Hessen liegt (Armutsschwelle). (2019: 1093 € für eine Einzelperson, 2300 € für einen Haushalt mit 2 Erwachsenen, 2 Kindern.)

 

Sollte die Stadt Friedberg nicht organisatorisch an den betroffenen Angeboten beteiligt sein, wird die Stadt beauftragt, die Anbieter auf Antrag teilweise oder vollständig für die Ermäßigung zu subventionieren. Hierfür ist ein leistungsgerechtes Budget in den Haushalt einzustellen. Die Ausstellung eines solchen Passes soll kostenlos erfolgen. Die Gültigkeitsdauer sollte 2 Jahre betragen.

 

Bei der Ausgestaltung des Passes ist darauf zu achten, dass regelmäßig Zuschüsse der Stadt nur zum Einsatz kommen, sofern andere Leistungen (wie z.B. Bildungs- und Teilhabepaket, Ermäßigung durch Fachstelle Jugendarbeit des Wetteraukreises, etc.) nicht zur Reduzierung der Kosten um mindestens 50% genügen. In solchen Fällen sind die Leistungen der Stadt nachgelagert zu erbringen.

 

In Fällen erheblicher bürokratischer Aufwendungen kann davon abgewichen werden und eine rein städtische Bezuschussung erfolgen.

 

 

 

Vorsitzende Pfannmüller erteilt Erster Stadträtin Götz das Wort. Diese schildert, dass nach aktuellem, aber noch nicht finalem Stand der Kennzahlenermittlung und Berechnungen des Amtes für soziale und kulturelle Dienste und Einrichtungen der personelle Aufwand in der Verwaltung bei der Einführung des Friedberg Passes voraussichtlich einer Vollzeitstelle nahekomme. Die genauen Sach- und Personalkosten werden, so Götz, durch die Verwaltung noch ermittelt.

 

Vorsitzende Pfannmüller dankt der Ersten Stadträtin für die Ausführungen.

 

Der Antrag verbleibt im Geschäftsgang.

 


 

Antragstext:

 

Der Magistrat wird beauftragt, einen Friedberg-Pass einzuführen.

 

Dieser ermöglicht folgenden Personenkreisen mit Erstwohnsitz in Friedberg eine Ermäßigung um mindestens 50% in den Bereichen Stadtbus, Kultur, Sport, Bildung und Freizeit:

 

1)      Inhaberinnen und Inhaber der Ehrenamtscard

2)      Personen mit geringen Einkommen:

 

a)       Empfangenden von Arbeitslosengeld II

b)      Personen, die Sozialhilfe oder Grundsicherung empfangen

c)       Personen, die Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz empfangen

d)      Personen, die Anrecht auf einen Wohnberechtigungsschein haben

e)      Personen, die einen Ausweis der Friedberger Tafel haben

f)        Personen in Haushalten, deren Haushaltsnettoeinkommen unterhalb von 60% des Medianeinkommens für Hessen liegt (Armutsschwelle). (2019: 1093 € für eine Einzelperson, 2300 € für einen Haushalt mit 2 Erwachsenen, 2 Kindern.)

 

Sollte die Stadt Friedberg nicht organisatorisch an den betroffenen Angeboten beteiligt sein, wird die Stadt beauftragt, die Anbieter auf Antrag teilweise oder vollständig für die Ermäßigung zu subventionieren. Hierfür ist ein leistungsgerechtes Budget in den Haushalt einzustellen. Die Ausstellung eines solchen Passes soll kostenlos erfolgen. Die Gültigkeitsdauer sollte 2 Jahre betragen.

 

Bei der Ausgestaltung des Passes ist darauf zu achten, dass regelmäßig Zuschüsse der Stadt nur zum Einsatz kommen, sofern andere Leistungen (wie z.B. Bildungs- und Teilhabepaket, Ermäßigung durch Fachstelle Jugendarbeit des Wetteraukreises, etc.) nicht zur Reduzierung der Kosten um mindestens 50% genügen. In solchen Fällen sind die Leistungen der Stadt nachgelagert zu erbringen.

 

In Fällen erheblicher bürokratischer Aufwendungen kann davon abgewichen werden und eine rein städtische Bezuschussung erfolgen.